Paderborn/Lippstadt/Geseke. Die einen heben ab, die anderen stehen mit beiden Beinen auf der Erde, genaugenommen auf dem „Geseker Felsen“: Am Dienstagvormittag wurde auf dem Pier des Airport Paderborn-Lippstadt, im nicht öffentlichen Teil des Wartebereichs, die Ausstellung „Ich steh auf Geseke“ eröffnet. Geseke hat damit gewissermaßen das „Tor zur Welt“ aufgestoßen, jedenfalls im übertragenen Sinn. Ausstellungsmacher Theo Gröne formulierte seine Ziele so: „ Die positive Einstellung der Geseker Unternehmer will ich mit der Foto-Aktion öffentlich machen. Auf diese Weise soll die Ausstellung nicht nur Werbung machen für Geseke, sondern sie soll aber auch Mut machen, im eigenen Umfeld die Stärken zu sehen, sich zu engagieren und nicht nur an den Schwachstellen rumzumeckern.“
Mit dem Wartebereich des Flughafens haben die 26 Fotos ihre siebte Station erreicht. Doch ein so großes und vielschichtiges Publikum gab es bislang noch nie: Hunderte von Menschen warten jeden Tag auf dem gläsernen Pier auf den Start in den Urlaub oder auf eine Geschäftsreise und haben dabei Gelegenheit, die Bilder zu sehen und die Statements zu lesen. So wie Flughafen-Chef Elmar Kleinert, der bei der Eröffnung der Ausstellung die Verbundenheit des Airports zur Region hervorhob und die Ausstellung als „tolles Add-on für den Terminal“ bezeichnete. Auch Reinold Stücke, Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrates, zeigte sich beeindruckt: „Eine faszinierende Idee, die Nachahmung verdient“, sagte er über die Imageaktion.
Neben Kleinert und Stücke sowie dem stellvertretenden Geseker Bürgermeister Robert Henneken waren zahlreiche Protagonisten der Fotoaktion zur Eröffnung der Ausstellung gekommen. Einer von ihnen spielte eine besondere Rolle: Ulrich Kurze. Als Flughafen-Mitarbeiter hatte der frühere Schulkamerad von Theo Gröne nicht nur bei der Installation der Ausstellung geholfen, sondern auch selbst Modell gestanden. In einer spektakulären Aktion war der „Bekennerfelsen“, wie er im Volksmund längst heißt, auf das Rollfeld gebracht worden, zusammen mit einem Airbus 319, der extra quer über das Flughafengelände angeschleppt wurde. Von einem Hubwagen aus machten Theo Gröne und Fotograf Stephan Redeker das Foto von Ulrich Kurze auf dem Stein, die Maschine im Hintergrund. Das Statement von Kurze ist gleichermaßen Werbung für seine Heimatstadt wie für seinen Arbeitsplatz: Er steht auf Geseke, „weil man hier gut abheben kann“.
Die Ausstellung wird bis zum 28. Februar im Wartebereich des Flughafen-Terminals gezeigt. Die Fotos sowie weitere Bilder der Aktion, Informationen und kleine Videos über die Entstehung der Bilder gibt es auf dieser Website hier im Internet.
Wir werden oft gefragt:"Ist der Stein auch echt? Oder ist alles nur ein Fake?" Schauen Sie sich diese Bilder an. Hier ist alles echt! Flughafen, Landebahn, Kameraleute, der Stein und Uli Kurze. Eine so aufwendige Produktion, wie diese auf dem Paderborn-Lippstadt Airport, haben wir allerdings auch noch nicht erlebt. DANKE an alle Beteiligten und die Verantwortlichen des Airport!